Reisebericht zu meiner Australientour 2011

 

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So… nach zirka anderthalb Jahren Planung, war es am 20. Oktober 2011 endlich soweit und es ging los,
 

                                    Richtung Australien...

 

Also erst mal mit der British Airways von Berlin-Tegel nach London-Heathrow. Nach 4 Stunden Aufenthalt ging´s dann weiter mit Qantas Airbus A380 über Singapur (zum auftanken) nach Sydney.
 

Nach 25 Stunden, die wie im Flug vergingen, landeten wir endlichin Sydney! Dort war es der 21. Oktober 2011 um 20:15 Uhr abends. Nachdem wir unsere Reisetrollys erhalten haben, ging es weiter zur Einreisestation- der Suchhund befand unser Gepäck nach einmal nachschnüffeln für unbedenklich. Draußen, hieß es erst mal an der Taxischlange anstehen. Es ging jedoch relativ flott bis wir ein Taxi hatten. Zirka ´ne halbe Stunde später checkten wir im Hotel

Park Regis ein. Unser Zimmer war im 7. von 46 Stockwerken.

Oben auf dem Dach gab es einen Pool und ´ne super Aussicht über Sydney! Das Zimmer war gut. Nachdem wir unser Gepäck los waren, haben wir noch kurz die Umgebung erkundetund sind im abendlichen Szenekietz gelandet. Mit Dönerbuden!, Bratwurststand und Clubs, sowie heißen Mädchen.  - Nix für mich!... ist aus meiner Sicht die schönste Stadt Australiens!

Also erst mal wieder ins Hotel und ´ne Mütze Schlaf holen...

 

>> Sydney <<

... ist aus meiner Sicht die schönste Stadt Australiens!
 

Dabei habe ich noch nicht mal alles gesehen. Am ersten Tag inSydney sind wir erst mal zu Fuß die bekannten Bauwerke angucken gegangen. Zuerst waren wir im QVB - dem Queen Vitoria Building - einem historischem Einkaufszentrum. Innen ist alles sehr schön gestaltet. Es gibt zwei große Uhren in der Halle, die eine wie eine Spieluhr, bei dem ein Schiff außen lang schwimmt und so das Datum anzeigt. Die zweite sieht aus, wie ein Burg. Beide hängen vom Dach runter. Nach einem kleinen Frühstück - außerhalb des Zentrums - ging es los zur Habour Bridge. Es sind schöne Aussichten von der Brücke in den Hafen von Sydney, dem Opernhaus und der Gefangeneninsel. Auch die Skyline Sydneys von gegenüber ist sehr sehenswert. Man kann dort auf einer Wiese sitzen und den Schiffsverkehr auf dem Wasser beobachten, im Hintergrund die Skyline mit dem Opernhaus...

Auf den Rückweg (eigentlich war ich schon ziemlich geschafft) sind wir dann über den Circular Quay direkt zur Oper. Von ganz nahem sieht man, dass das Dach aus ganz vielen Fliesen / Kacheln besteht. Was für eine Arbeit!  Sydney an sich, ist eine saubere Stadt. Ich habe kaum Müll auf den Straßen gesehen. Auch die öffentlichen Toiletten (übrigens kostenfrei) werden gepflegt.  Auf den Stufen vor dem Opernhaus habe ich dann meinen für 4,00 A$ erstandenen "Lifeguard“ (Eis am Stiel) geschleckt.  So, trotzdem schon die Füße weh tun, sind wir noch durch den dort angrenzenden Botanischen Garten geschlendert. Am Eingang wird man sogar aufgefordert, den Rasen zu betreten - Klasse! 
Im Wasser haben wir einen Stein entdeckt, der mit ein bisschen Phantasie von der Seite aussieht, wie ein Krokodil. Von vorne sieht man nur einen in der Brandung liegenden Stein…

Im Botanischen Garten haben wir die Namen von den einheimischen Bäumen lesen können. Verschiedene Vogelarten gesehen, die frei auf den Rasen liefen. Viele Aussies machten Picknick im Park. Ein Baum war mit durchsichtigen Plastikröhren versehen, auf dem ein Tier abgebildet war. Es dient wohl zum Schutz gegen die scharfen Krallen von den Tierern die darauf klettern. Durch das glatte Plastik haben die Viecher wohl keinen Halt?!?
Sieht schon komisch aus, so ein Plastikröhrenbaum J.

Übrigens, die Ampeln in Australien haben ein akustisches Signal. Bei Rot kommt im sekundenabständen ein piep und wenn es grün wird kommt ein„piiuuu“ mit schnell ablaufenden Piepern (hört sich an wie ein Schnellfeuergewehr).
Die Grünphase ist sehr kurz, weil dann das rote Ampelmännchen wieder zu blinken anfängt. Wenn man den Fuß schon auf der Straße hat, kann man noch rüber, wenn nicht sollte man warten! Vor allem sollte man auch beachten, dass in Australien Linksverkehr ist. Das heißt, man sollte auch erst nach rechts schauen, bevor man die Straße überquert. Auch auf den Fußgängerwegen ist es besser wenn man links läuft.

Darling Harbour ist ein Einkaufs- und Vergnügungsviertel. Eingebettet zwischen Hochhäusern liegt der Chinesische Garten. Ein schön angelegter und ruhiger Fleck. In den Teichen schwimmen bunte Koi-Fische. Und auf den Wegen begegnet man so manch eine Echse, kleine und große. Sie sonnen sich auf den Steinen. Am Hafenbecken „CockleBay“ reihen sich verschiedene Attraktionen aneinander: das Australian Nationa lMaritime Museum, das Sydney Aquarium, Sydneys Wildlife World, Harbourside (Einkaufscenter), Sydneys Visitor Center und Exhibition Center und und und…
Es gibt einen Leuchtturm und auch Wasserspiele.

Am nächsten Tag sind wir mitdem Hopp on / Hopp off- Bus zum Bondi Beach
gefahren. Der liegt etwas außerhalb der Stadt. Der Sand ist hell und sauber.
Das Wasser ist klar und kalt. So Ostsee-temperatur zumindest Ende Oktober.
Es gibt noch weitere weniger bekannte Strände, zu denen auch ein Wanderweg
führt. Aber nach den letzten zwei anstrengenden Tagen, hatten wir uns ein
bisschen Erholung verdient. An der Promenade sind natürlich viele
Fastfood-Ketten vertreten, die Ihre Ware los werden wollen. Auch Boutiquen
und Surfgeschäfte sind vorhanden. Als Erfrischung und zum Zeitvertreib der  Wartezeit auf den Bus, gab es für mich ein Eisgetränk von Hungry Jack´s
*schlüüüüürrrrfff*

Hier ein paar Bilder vom Anflug & Sydney:

 

Anflug & Sydney


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Am nächsten Tag ging´s mit dem Flugzeug nach Cairns (Queensland).
 
 

Palm Cove / The Reef (Queensland)  
 

Circa 20 km nördlich von Cairns liegt der kleine Ferienort Palm Cove mit einem Superstrand. Das Wasser ist tropisch warm. Es gibt keinen Schreckeffekt, wenn man sich in die Fluten begibt. Man läuft ganz entspannt ins Wasser und will auch nicht so schnell wieder raus. Paradiesische Aussichten! Die Palmen wachsen direkt am Strand, ein kleiner Grünstreifen ist zwischen der verkehrsberuhigten Straße, an der sich die Hotels mit den kleinen Bars oder Cafe´s abwechseln und dem Strand mit Palmen, bunten Hecken und Rasen angelegt. Zwischendurch gibt es kleine Barbecue-Stationen, die öffentlich zugänglich sind und jeden Morgen gereinigt werden. Unsere Unterkunft, das „Reef Retreat“, ist sehr empfehlenswert. Großzügig gestaltete Wohnungen mit Küchenecke, Terrasse, schönem Bad und gutem Bett. Es gibt W-LAN, einen Pool, eine Waschküche und ein Barbecue.

Es wird dort vor Krokodilen und Quallen gewarnt und an den Strandzugängen ist neben den Warnschildern ein Flasche Essig deponiert. Es gibt auch einen bewachten Strandabschnitt, falls man sich nicht ganz sicher ist, ob man ist Wasser gehen kann, gibt es dort einen Lifeguard, den man fragen kann. 

Cairns ist praktisch das Tor zum Reef. Vom Hafen, geht´s per Schiff raus auf´s Meer. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir an der ersten Stelle zum Schnorcheln angekommen. Die Ausrüstung haben wir vom Veranstalter "ReefExperience"  erhalten. Jetzt hieß es:  ins Neopren zwängen, Flossen und Schnorchel mit Brille nehmen und rein ins Vergnügen!!! Zwei Stunden lang waren wir im Meer unterwegs. Wir konnten gar nicht genug kriegen, von der Unterwasserwelt!
 

Aber, wenn man ehrlich war, war die Pause recht gut, da einem langsam kalt wurde. In der Fahrzeit zum zweiten Schnorchel-Ausflug hatte ich mich mit Mittagessen (Sandwich, Obst und Salat und Kaffee) gestärkt und durch die Energiezufuhr wurde einem auch recht schnell wieder warm.

Der zweite Schnorchel Ausflug war noch aufregender! Denn hier gab es die größten und ältesten Riesenmuscheln zu sehen. Das Riff endete spektakulär mit einem Abhang der wohl 15 Meter in die Tiefe geht. Auf der anderen Seite war kaum Platz zwischen Riff und Wasseroberfläche. Man musste aufpassen, dass man nicht, aus Versehen, eine Koralle beim drüber schwimmen mit einem Körperteil abbricht. Am Abgrund wurde sie Sicht sehr schnell undurchdringlich- ein paar Meter weg von der Korallenbank und man sah nur noch blau- und nix anderes. Für die Taucher in der Gruppe, war dieser Stopp bestimmt auch der bessere, da sie endlich mal etwas tiefer runter konnten. Meine extra wasserdichte Fotokamera hatte nach 30 Minuten einen Wasserschaden, sodass das Display ausfiel und ich nur noch blind Bilder gemacht habe- dafür sind die Fotos noch sehr gut geworden. Den Abend haben wir mit einem kühlem, australischem Bier ausklingen lassen...

>> Also, dieser Tag war schon etwas Besonderes und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben! <<
 

 

Palm Cove & Great Barrier Reef


 

 

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